Organic Electronics Saxony

Was kommt nach der klassischen Elektronik? Mit dieser Frage stellt sich das Netzwerk Organic Electronics Saxony (OES) den Herausforderungen der Industrie 4.0. und definiert für die Branche ein hohes Wachstumspotenzial. Daraus abgeleitet ist definiert sich die Vision des OES-Netzwerks: „Smarter leben, Elektronik neu anwenden.“
Gemessen an der Innovationsleistung und der Mitgliederanzahl ist das Netzwerk OES Europas führendes Cluster für organische, flexible und gedruckte Elektronik. Diese Technologie wird die vierte industrielle Revolution maßgeblich bestimmen. Die durch die organische, flexible und gedruckte Elektronik beeinflussten Innovationen werden in der Gesundheits- und Energiewirtschaft Einzug halten und die Industrie 4.0 im Automobil- und Maschinenbau unterstützen und beschleunigen.
Bereits heute zeigt sich, dass die Leitindustrien vermehrt nach integrierten Sensorsystemen Ausschau halten, um so Kosten, Produktionsaufwand und insbesondere Platz und Gewicht zu sparen. Mit der flexiblen Elektronik, die insbesondere im 3D-Druck und der Bauteilherstellung von Verbundwerkstoffen in einem Prozessablauf integriert werden kann, lassen sich so völlig neuartige Sensorverbundsysteme im 3D-Packaging herstellen und miteinander integrieren. Auch die Leiterbahnanbindung und Verknüpfung mit Aktoren kann so ohne zusätzlich Steckverbindungen und Lötprozessen in das Bauteil integriert werden.

Vorzüge der TOLAE Technologie
Im Gegensatz zur klassischen Elektronik sind die Bauteile ultradünn, extrem leicht, transparent, flexibel, großflächig, robust und haben eine exzellente Umweltbilanz.

 

Organic Electronics Saxony (OES) ist Europas führendes Innovationsnetzwerk für organische, flexible und gedruckte Elektronik. Neben organischen Leuchtdioden (OLED), organischen Solarzellen (OPV), gedruckten Batterien und flexiblen Displays nehmen flexible, großflächige Sensoren eine immer größere Rolle ein. Gerade hinsichtlich des Kostendrucks, der Gewichtseinsparung und der wachsenden Bedeutung von Industrie 4.0 gilt es, flexible Sensoren während des Herstellungsprozesses direkt in die Bauteile zu integrieren und miteinander zu vernetzen.

Für die OES-Mitglieder bietet SenSa einen direkten Zugang zu den relevanten Anwender- und Zielmärkten durch die Partner in Automotive, Luft- und Bahnfahrt, Medizintechnik und Maschinenbau. Auch eine Kombination der flexiblen Elektronik mit der klassischen Mikroelektronik (hybride Elektronik) ermöglicht neue Anwendungsszenarien, die von der Verpackungsindustrie wie auch bei der „Wearable Electronics“ stark nachgefragt werden.

Dr Dominik Gronarz, Geschäftsführer OES