VEMASinnovativ

VEMASinnovativ
Der Innovationsverbund Maschinenbau Sachsen VEMASinnovativ dient als technologie- und produktoffene Plattform zum Technologietransfer, zum Wissens- und Erfahrungsaustausch, zur Markterweiterung sowie zur Erschließung von Synergien zur Weiterentwicklung der Produktion in der gesamten Wertschöpfungskette. Durch eine verstärkte Bündelung regionaler, nationaler und internationaler Kompetenzen und der Initiierung von Projekten zu innovativen Produkten, Prozessen und Technologien sollen neue Wertschöpfungsmöglichkeiten für die Unternehmen erschlossen werden. Dafür steht der Innovationsverbund branchenübergreifend allen interessierten produzierenden Unternehmen, Dienstleistern, Verbänden, Organisationen, Netzwerken, Hochschulen und Forschungseinrichtungen offen. Mit aktuell mehr als 280 produzierenden Unternehmen, produktionsnahen Dienstleistern und Forschungseinrichtungen stellt der Innovationsverbund Maschinenbau Sachsen VEMASinnovativ das größte Maschinenbau-Netzwerk in Sachsen dar und zählt zu den größten Clustern der Branche in Deutschland. Das Netzwerk wird in Projektträgerschaft des Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU geführt.
Der Fokus der Arbeit des Innovationsverbundes richtet sich auf die Aktionsfelder Innovation, Märkte und Fachkräfte. Zur Unterstützung sächsischer KMU in der Entwicklung von innovativen Produkten, Prozessen und Technologien führt VEMASinnovativ drei Industriearbeitskreise (IAK) zu den Themenfeldern Automatisierungstechnik (AUTOMATION), Fabrikplanung und Fabrikbetrieb (FABRIK) und Werkzeug- und Formenbau (WERKZEUGBAU) in denen zahlreiche Veranstaltungen zum Technologietransfer stattfinden. Zielsetzung ist es, neue Ideen zu Produkt- und Prozessinnovationen aufzugreifen und konkrete Projekte zu initiieren.

Der Maschinenbau ist eine der wichtigsten Säulen der sächsischen Wirtschaft. Die innovative Produktionstechnik aus dem Freistaat ist weltweit gefragt. Um im internationalen Wettbewerb zu bestehen sind neue Lösungen notwendig, die in zunehmendem Maß auf digitalen Technologien und der Vernetzung der Produktion basieren. Notwendige Voraussetzung für diese Technologien sind immer verarbeitbare Sensorsignale (Sensorsignale, dezentrale Schnittstellen, Übertragung, Latenz, Sicherheit). Somit bietet intelligente und zum Teil drahtlose Sensorik ein großes Potential für modulare und flexible Produktionssysteme der Zukunft, insbesondere mit Blick auf neue Steuerungs- und Regelungsfunktionalitäten oder den Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Aus Sensorsignalen entstehen digitale Daten, deren digitale Verarbeitung zu Informationen uns Wissen über Systeme und Prozesse ermöglicht. Konkrete Anwendungsfälle sind u.a. in Condition Monitoring- oder Predictive Maintanance Systemen zu finden. Auch in der Qualitätssicherung ist spezielle Sensorik gefragt. Daher bietet der branchenübergreifende Ansatz des Innovationsclusters Sensorik Sachsen (SenSa) die ideale Plattform für Unternehmen, Dienstleister und Forschungseinrichtungen, um neue Sensorik gemeinsam zu entwickeln oder von anderen Anwendungsgebieten auf eigene Applikationen zu schließen.

Lars Georgi Leiter Netzwerkmanagement – Innovationsverbund Maschinenbau Sachsen VEMASinnovativ

weitere Infos unter: www.vemas-sachsen.de